Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4: Meine Eindrücke von der Gamescom

Bandai Namco präsentierte den Besuchern der Gamescom eine spielbare Demo zu Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4. Auch wenn der Titel erst kürzlich auf Februar 2016 verschoben wurde, freute ich mich über die Möglichkeit, in das Kampfspektakel hineinschnuppern zu dürfen. Ich berichte euch von meinem Erlebnis und lasse euch wissen, mit welchen Neuerungen das neuste Naruto-Spiel daherkommt.

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Die Messe-Besucher hatten die Möglichkeit, gegen einen KI-Gegner anzutreten. Optional konnte sich ein menschlicher Spieler das zweite Pad schnappen. Die Charakterauswahl zeigte auch schon die erste, logischste Neuerung: Fans können sich auf so einige neue Kämpfer freuen. Figuren aus dem vierten Ninjaweltkrieg stehen hier im Mittelpunkt, so ist beispielsweise Kaguya Ōtsutsuki erstmals spielbar. Auch liegen viele Charaktere in neuen Variationen vor: Naruto in seiner sechs Pfade-Form oder auch als Erwachsener. Sasuke, ebenfalls erwachsener Kämpfer oder ausgestattet mit dem Rinnegan, ist ebenso vertreten wie Kakashi und Obito in ihren jungen Jahren. Damit nicht genug: Auch Boruto und Sarada erhalten einen Auftritt und sind exklusiv für Vorbesteller verfügbar. Naruto-Fans können sich auf neue Gesichter und Altbekannte in neuer Ausführung freuen! Mit drei Figuren wird in den Kampf gezogen. Steht die Wahl, geht es auch schon los.

Wer mit den Ultimate Ninja Storm-Spielen bereits viel Zeit verbracht hat, wird sich auch im vierten Ableger sofort wohl fühlen. Im Kern hat sich am Kampfsystem nämlich nichts verändert. Das ist auch gut so, denn das Kampfgeschehen war in der Reihe schon immer besonders stark! Einige Aspekte verfeinern das Gameplay jedoch und frischen das Erlebnis auf. Waren die beiden zusätzlich gewählten Figuren in vergangenen Spielen lediglich als Hilfscharaktere gesetzt, kann nun die gespielte Hauptfigur im Kampf gewechselt werden. Hilfsangriffe sind weiterhin möglich, doch ergeben sich durch den Charakterwechsel völlig neue Möglichkeiten. So können Spieler eine abwechslungsreiche Riege an Figuren mit in den Kampf nehmen, um für viele Situationen gerüstet zu sein und taktisch durch zu wechseln. Hier ist jedoch ein wichtiger Punkt zu beachten: Während in anderen Kampfspielen mit ähnlicher Wechsel-Funktion jeder Kämpfer seine eigene Lebensleiste besitzt, teilen sich die drei Kämpfer in Ultimate Ninja Storm 4 eine Leiste. Haben wir schon viel Schaden eingesteckt, hilft ein Charakterwechsel nur bedingt. Diese Funktion wurde nur implementiert, um seine Spielweise während dem Kampf ändern zu können.

Ebenfalls neu mit von der Partie ist anhaltender Schaden durch Elementarangriffe. Eine verheerende Feuerattacke hat so zum Beispiel die Chance, die Kleidung unseres Opponenten in Brand zu setzen, wodurch dieser fortan Schaden erleidet. Selbst die Zerstörung diverser Kleidungsteile soll sogar möglich sein, doch habe ich solch eine Zerstörung in meiner Anspielzeit nicht erlebt. Die Umgebungen bekommen an dieser Stelle eine größere Rolle zugesprochen, denn der brennende Charakter kann sich im angesprochenen Fall durch Wasser löschen. Spieler sollten also stets vor Augen haben, wie die Arenen gestaltet sind und welche Aspekte der Umgebung zum eigenen Vorteil genutzt werden können. Zudem begünstigen die Areale Elementarangriffe – oder schwächen sie ab. In einem See haben Wasser-Angriffe größere Wirkung, außerdem sind auf diese Weise spezielle Beschwörungen und Transformationen möglich, wenn das Element zur Umgebung passt. In einer Wüsten-Umgebung hingegen würde ein Wasser-Manöver deutlich weniger Erfolg haben. Diese Umsetzung steht im direkten Zusammenspiel mit der Möglichkeit, seine Charaktere durchwechseln zu können. So ist man stets für den Fall der Fälle gerüstet, dass eine Figur sich schwer auf einem bestimmten Terrain schlägt.

Mit dem Cel-Shading-Look gaben die vorherigen Spiele bereits auf der PS3 und Xbox 360 eine gute Figur ab. Ich habe die Demo auf der PS4 spielen können und bin der Meinung, dass die Optik immer näher an den Anime heranreicht. Insbesondere bei den Effekten haben die Entwickler von CyberConnect 2 für Verbesserungen gesorgt. Chakra-Aufladungen und effektreiche Angriffe sehen besser aus denn je! Die filmreife Inszenierung hebt die starke Optik hervor und liefert in passenden Momenten ansehnliche Kameraperspektiven. Ebenso eine auffällige Neuerung sind die überarbeiteten Gesichtsausdrücke. Ähnlich wie in Dragon Ball Xenoverse spiegeln die Gesichter der Figuren gut wieder, was auf dem Schlachtfeld geschieht. Von selbstbewussten Blicken über wütende Mienen bis hin zu schmerzverzerrten Gesichtern ist alles dabei, was das Geschehen lebendiger gestaltet. Insgesamt hat die Grafik einen sichtbaren Sprung nach oben gemacht!

Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4 hat mich auf der Gamescom wirklich überzeugt. Das bewährte Kampfgeschehen bleibt im Kern das selbe, wird durch einige Neuerungen aber noch weiter verfeinert. Der gespielte Charakter kann nun im Kampf gewechselt werden, was Spieler strategisch ausnutzen können. Elementarangriffe werden durch das Terrain begünstigt oder abgeschwächt. Zudem haben solche Attacken die Chance, die Kleidung des Gegners permanent zu schwächen oder gar völlig zu zerstören. Auch optisch sind Verbesserungen sichtbar – das Spiel macht einen rundum gelungenen Eindruck!

 

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